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(Handball-Sport-Club e. V. Bad Neustadt) |
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Künftiger Erstligist beim HSC zu Gast
Pressemitteilung Samstag, 12.04.2003, 19.30 Uhr Bürgermeister-Goebels-Halle Bad Neustadt
HSC Bad Neustadt – SG Kronau/Östringen Zumindest für die laufende Saison bietet sich die letzte Gelegenheit, ein absolutes Topteam des deutschen Handballs in Bad Neustadt live zu erleben. Mit der SG Kronau/Östringen präsentiert sich der designierte Meister und Aufsteiger in die 1. Bundesliga.
Das Problem für den HSC ist, das man in der momentanen Lage selbst gegen einen solchen haushohen Favoriten unter Zugzwang steht. Auch wenn die Chancen gegen die Nordbadener nur minimal sind, im Lager der HSC-Fans war zu hören, dass auch Cottbus gegen Bayern München gewinnen kann. Solche Ereignisse sind in der Realität aber eher selten. Sie gelingen nur, wenn alles zusammenpasst. Der Underdog muss über sich hinaus wachsen und der Favorit seinen Gegner unterschätzt. Ein weiterer Funke Hoffnung rührt aus einem für den HSC alles andere als erfreulich verlaufenem Mittwochabend. Am 19. Februar hatten die Rhöner gerade äußerst ärgerlich mit 23:24 in Leutershausen verloren, als sich die Kunde vom gleichzeitigen 31:30-Sieg der Obernburger über eben jene SG Kronau/Östringen verbreitete. Die Obernburger haben also die Sensation geschafft und den Stars um Nationalspieler Christian Zeitz 2 von insgesamt erst sieben Minuspunkten beschert.
Beide Gründungsvereine der SG, der TSV Östringen und die HSG Kronau/Bad Schönborn haben den Weg des HSC bereits in der Vergangenheit öfters gekreuzt.
Kronau/Bad Schönborn schaffte im Jahr 2000 als Aufsteiger in der Regionalliga Süd den Durchmarsch in die 2. Liga mit Rolf Bechtold. Der Lehrer ist heute neben Michael Roth Trainer der SG. Jener Michael Roth agierte beim TSV Östringen neben dem noch heute aktiven Ulrich Schuppler im ersten Meisterjahr des HSC in der Regionalliga Süd 1995. Die Regionalliga war noch zweigeteilt und der HSC als Meister der Nordstaffel musste gegen den Meister der Südstaffel den Aufsteiger in die 2. Liga ermitteln. In zwei spannenden Partien setzten sich die Östringer durch, der HSC brauchte noch 7 weitere Jahre, ehe er den Nordbadenern folgen konnte. Wie so oft lebt der Sport vom Wandel. Als man sich in Östringen an die 2. Liga gewöhnt hatte und mit dem Nachbarn aus Kronau ein Konkurrent aus der unmittelbaren Nachbarschaft ebenfalls Zweitligist wurde, entschloss man sich die Kräfte zu bündeln und nach der ersten Kronauer Zweitligasaison im Jahr 2002 zu fusionieren. Als Ziel gab man sofort den Erstligaaufstieg aus. Vor Jahresfrist hätten die Östringer dies fast schon alleine erreicht. Nun ist man bereits in der ersten gemeinsamen Saison klar auf Titelkurs. Die Spielgemeinschaft hat 4 Punkte Vorsprung auf den einzigen noch verbliebenen ernsthaften Konkurrenten HSG Düsseldorf. Bei noch ausstehenden 5 Spielen sollte das für die Baden-Württemberger reichen. Allerdings ist der Vorsprung wohl noch nicht groß genug, als dass man es gegen den HSC etwas lockerer angehen lassen wird.
Am vergangenen Mittwoch bekam der TVA Saarbrücken die Offensivstärke des Tabellenführers zu spüren. Mit 40:24 wurden die Saarländer abgefertigt. Neben dem Topstar und aktuellen Rechtsaußen der Nationalmannschaft Christian Zeitz (168 Tore), der in der nächsten Saison beim THW Kiel unter Vertrag steht, ist Linksaußen Andreas Blank (127) der torgefährlichste Akteur. Die Gäste verfügen also über eine äußerst gefährliche und sehr variable Flügelzange. Die Außen sind nämlich auch aus dem Rückraum treffsicher. Das gilt auch für den Altinternationalen Holger Löhr (95). Im Rückraum ist Routinier Ulrich Schuppler (96) immer noch eine Bank. Die ehemaligen jungen Wilden aus Kronau um die Trainersohn André Bechtold (RM, 30), Jens Ostheimer (RR, 43), Matthias Rohr (RL, 49) und Kreisläufer Boris Meiser (55) sind etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Sie haben vor drei Jahren dem HSC noch mächtig zugesetzt. Herausragend besetzt ist die Torwartposition mit dem erfahrenen Maros Kolpak und dem immer besser werdenden Frank Pagel. Alles in allem hat das Trainerduo Michael Roth und Rolf Bechtold die Qual der Wahl. Die zweite Mannschaft spielt in der Regionalliga Süd eine respektable Rolle und die dritte Mannschaft erzielt ihre Tore in der Oberliga. Verletzungsprobleme oder ein zu dünner Kader sind in Nordbaden also unbekannte Vokabeln.
Anders beim HSC, wo man um den Einsatz von Gunnar Odden, der unter der Woche einen Krankenhausaufenthalt hinter sich bringen musste, und Thomas Seiler bangt. Ob beide einsatzfähig sind entscheidet sich erst kurzfristig. Für Gunnar Odden wird es, sofern er spielen kann, vorläufig die letzte Partie im HSC-Dress sein. Der Vater auf Erziehungsurlaub muss berufsbedingt zurück nach Norwegen. Vermutlich wird er aber zu einzelnen Spielen eingeflogen werden können. Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen rechnet man beim HSC nach dem Sieg gegen Kirchzell mit einer erneut gut besuchten Partie gegen den Tabellenführer. Noch ist die Saison nicht zu Ende und der Klassenerhalt nicht aufgegeben. Anmeldungen für die Fahrt zum nächsten Auswärtsspiel am 19. April nach Kornwestheim nimmt Fam. Pfeiffer (Tel. 09771-8478) entgegen. Als Abfahrtstermin ist 15.30 Uhr vorgesehen.
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Autor: hh
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Artikel
vom 11.04.2003, 09:03 Uhr
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Heribert Faßbender Den Schiedsrichter, den sollte man zurück in die Pampa schicken!
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